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FAQ - Immer wieder Nachgefragt

Vorgeschichte zur AGB

Wir haben zum 01.02.2019 unsere AGB´s eingeführt. Nachdem wir über Jahre  Regelungen und Grundsätze für die Reitstunden und unsere Angebote des  Reitvereines, je nach Bedarf im Vorstand und mit den Reitlehrern  diskutiert und beschlossen haben. Es gab hierzu kein festes Regelwerk in Schriftform, Lediglich Vorstandsbeschlüsse und Absprachen. Nun mussten  wir, Ende 2018, für den Gründerwettbewerb der Deutschen Reiterlichen  Vereinigung, bei dem wir gewonnen haben, einen Businessplan erstellen.  Dadurch haben wir den Reitunterricht auch genau, zahlenmäßig analysieren müssen. Dabei wurde auch das Nachholstundensystem, das bis dahin galt,  von der Kostenseite her betrachtet. Wir hatten dadurch immense  Verwaltungskosten und noch schlimmer, einen sehr hohen Zeitaufwand.  Ebenso haben wir uns angeschaut, wann und welche Kosten für einen  Stammplatz entstehen.

Das Resultat daraus ist unsere AGB, bei der wir folgende Punkte berücksichtigt haben:

    o Wir wollen unseren Mitgliedern, Reitschülern und Inhabern von Stammplätzen ein klares Regelwerk an die Hand geben.

    o Die Erkenntnisse des Businessplanes sollen darin einfließen, da der  Reitunterricht, als Zweckbetrieb des RV Hütherhofes, ein gesundes  finanzielles Fundament haben muss. Das sind wir auch unseren  Schulpferden schuldig, die ein möglichst artgerechtes und gutes Leben  haben sollen, nicht nur während dem Einsatz als Schulpferd, sondern auch darüber hinaus, als "Rentner".

    o Wir wollen trotz unseren Erkenntnissen weiter unseren Reitschülern die  Möglichkeit geben, bei Krankheit etc, Reitstunden nachzuholen, auch wenn der Businessplan gezeigt hat, das die meisten Kosten (Kosten zur  Nutzung der Reitanlage, Versorgungskosten der Pferde, Tierarzt,  Hufschmied, Versicherung...)  unabhängig von der Teilnahme des  Reitschülers entstehen. Das wofür man bezahlt, nämlich ein fester,  zugesicherter Platz in einer Reitstunde, mit einem Pferd, das zur  Verfügung steht, sowie einer Reithalle, Reitplatz, Longierhalle und einem Reitlehrer wird dafür vom RV Hütherhof zur Verfügung gestellt und  ändert sich nicht, wenn Ihr Kind nicht teilnehmen kann.

    o Bei allen unten aufgeführten Antworten zu den Nachholstunden ist  grundsätzlich die AGB Punkt 11 - 16 zu Grunde gelegt und die Tatsache,  dass die bezahlte Leistung des RV Hütherhofes ja das Bereitstellen des  Stammplatzes ist, nicht die Teilnahme des Kindes. Die Nachholstunden  werden vom RV Hütherhof, ohne Zusatzkosten, als soziale Komponente, ohne Anspruch auf Einlösung gewährt.

    o Wir wollen unseren Reitunterricht zu vernünftigen, gut und gesund  kalkulierten Preisen anbieten, den Verwaltungsaufwand auf ein Minimum  reduzieren und uns auf das, was unser Reitverein eigentlich als Ziel  hat, einen guten Reitunterricht anzubieten und die Weiterentwicklung und Verbesserung unseres Reitunterrichtes und unseres Angebotes  konzentrieren.

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Thema Nachholstunden & Organisation der Reitstunden

 

1.  Nachholstunden: Grundsätzlich sind diese in der AGB Punkt 11 bis Punkt 16 geregelt.  Alles in  den folgenden Punkten sind lediglich Erklärungen und Ausführungen  hierzu.

2.  Mein Kind kann wegen .... für mehrere Wochen nicht die Reitstunden besuchen. Wie können wir das regeln?

      a.  Der Reitverein gewährt für solche Fälle ja schon die Möglichkeit 2 Nachholstunden, ohne zusätzliche Kosten, anzusammeln.

      b.  Die Kosten für den Stammplatz entstehen ja, überwiegend, unabhängig von der Teilnahme des Reitschülers. Würde der Reitverein auf Beiträge verzichten, müssten die Kosten für den Zeitraum (z.B. für die  Erkrankung) des Reitschülers auf die Allgemeinheit umgerechnet werden.  Die Reitstunden würden dadurch für jeden teurer. Deswegen wird der  normale Beitrag weiterhin fällig.

      c.  Die Eltern des Reitschülers können sich um jemanden bemühen, der die  Reitstunde für ihn reitet. Grundsätzlich gilt hierbei Punkt 21 der AGB.  Wir können in solchen Fällen dabei z.B. einmalig über einen Hinweis per  Email an andere Reitschüler behilflich sein.

3.  Was passiert mit den Nachholstunden in den großen Ferien, werden die 6 Wochen zur Haltbarkeit der Nachholstunden von 8 Wochen hinzugerechnet.

      a.  Grundsätzlich ist das in der AGB Punkt 11 bis Punkt 16 geregelt. Aufgrund dessen wird die Haltbarkeit nicht geändert. Es hat sich auch, seit der Einführung des Reitbuches erwiesen, das eine solche Regelung nur mit einem hohen Aufwand zu bewältigen wäre, da jedes Konto, von jedem  Reitschüler separat zu überprüfen und dann manuell, für jede  entsprechende Nachholstunde, zu ändern wäre. Die Kosten müssten dann auf alle, bei der Kalkulation der Reitstunden übertragen werden und müsste  auch von denen bezahlt werden, die eigentlich nicht davon betroffen sind.

      b.  Die Kosten für den Stammplatz entstehen ja größtenteils unabhängig von der Teilnahme des Reitschülers. Die gezahlte Leistung ist von Seiten des RV  Hütherhofes erbracht. Zieht man von den 8 Wochen 6 Wochen ab, hat jeder immer noch die Möglichkeit 2 Wochen nachzuholen. Ansonsten ist das in Punkt 16 der AGB geregelt: 

        Wenn Nachholstunden aus organisatorischen, persönlichen oder sonstigen Gründen nicht in Anspruch  genommen werden können besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Verlängerung der 8 Wochenfrist

4.  Ich bezahle doch jeden Monat, warum verfallen denn die Nachholstunden und warum ist die Leistung des RV Hütherhof erbracht?

    Wir wollen grundsätzlich unseren Reitschülern die Möglichkeit geben, bei Krankheit etc, Reitstunden nachzuholen, auch wenn der größte Teil der Kosten (Kosten zur Nutzung der Reitanlage, Versorgungskosten der Pferde, Tierarzt, Hufschmied, Versicherung...) unabhängig von der Teilnahme des  Reitschülers entstehen. Die aufgezählten Kosten + Löhne werden direkt auf die Reitstunden und ihre Stammplätze umgelegt. Das wofür man bezahlt, nämlich ein fester, zugesicherter Platz in einer Reitstunde, mit einem Pferd, das zur Verfügung steht sowie einer Reithalle, Reitplatz, Longierhalle und einem Reitlehrer wird dafür vom RV Hütherhof zur Verfügung gestellt und ändert sich nicht, wenn ihr Kind nicht  teilnehmen kann.

 

Aus <https://huetherhof.reitbuch.com/terms.php>

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Thema Anfänger + Reiten:

1.  Mein Kind interessiert sich für das Reiten, wir wissen aber nicht, ob es ihm gefällt.

      a.  Wir bieten, altersabhängig Schnupperstunden an. Hierbei muss man kein Mitglied im Reitverein werden, sondern registriert sich einfach in unserem Reitbuch. Man bekommt dann zunächst nur Informationen zu passenden Angeboten. Weitere Info´s zu dem Ablauf unter https://www.huetherhof.de/Reitverein/Reitbuch/reitbuch.html

2.  Ab wann bieten Sie Reitstunden an.

      a.  Wir sind seid Anfang 2019 dabei unser Konzept für die Reitstunden und die Reitferien umfassend zu überarbeiten. Ziel ist es die Reitschüler umfassend zum Thema Pferd zu schulen. Das beginnt ab 3 - 5 Jahren mit dem Minireiten, Ab 5 im Ponyclub und dann im fliesenden Übergang bis ins hohe Alter.

3.  Was kann ich unter Minireiten verstehen?

4.  Was kann ich unter Ponyclub verstehen?

      a.  Der Ponyclub ist die Grundschule unserer Reitschule. Die Kinder lernen den Umgang mit dem Pony, putzen, Satteln, Trensen, das richtige Führen des Ponys und vieles mehr. Nach dem Ponyclub, in dem nach einem festen Plan, Inhalte vermittelt aber auch viel gespielt und natürlich auch geritten  wird, sind die Kinder bereit für den Reitunterricht. Weitere info´s  unter: https://www.huetherhof.de/Reitverein/Ponyclub/ponyclub.html

5.  Warum gibt es beim Ponyclub, anders als bei den Reitstunden ein extra Vertrag?

      a.  Beim Ponyclub wollen wir die Grundsätze des Umganges mit Pferden, ihren  Lebensgewohnheiten, Besonderheiten, aber auch des Reitens vermitteln.  Dafür haben wir mit viel Zeitaufwand und Engagement einen "Lehrplan",  unser Ponybuch, erarbeitet. Wir sind der Auffassung, das wir es unseren  Ponys und Pferden schuldig sind, unsere Anfängerkinder besser vorzubereiten. Anders, als in den anderen Angeboten, ist die Erarbeitung durch die Kinder, bei uns Pflicht, um in die normalen Reitstunden zu wechseln. Die Themen werden in einer festen Reihenfolge erarbeitet. Wenn Kinder kündigen ist es nicht ohne Störung des Ganzen möglich, neue Kinder zu integrieren. Deshalb muss man hier einen Jahresvertrag  abschließen, wobei man einmalig, zum Ende des 6. Monates kündigen kann. Natürlich kommt bei dem Angebot Spiel, Spaß und das Reiten nicht zu  kurz.

6.  Wie sieht bei euch der Reitunterricht aus, was ist die Zielsetzung?

      a.  Wir wollen den Reitschülern eine gute Basis für das Reiten beibringen. Darüber hinaus werden die Reitstunden, je nach Können natürlich immer anspruchsvoller. Seit Anfang 2019 erarbeiten wir auch hier ein neues Konzept. Neue Inhalte, Übungen, Theoretische Inhalte und Spiele sollen dazu beitragen das Wissen rund ums Pferd, sowie das reiterliche Können auf Basis der LPO an unsere Reitschüler zu vermitteln. Das Pferd soll als Tier, das geachtet und gepflegt werden muss, verstanden werden. Zusätzlich zu den wöchentlichen Reitstunden bieten wir, rund ums Thema  Pferd, ein abwechslungsreiches Angebot z.B. aus Einzelreitstunden, Stangenarbeitskursen, Bodenarbeitskursen, Ausritten etc. an.

7.  Warum werden Reitstunden erst ab 6 Jahren angeboten?

      a.  Unsere Kinder brauchen gewisse körperliche und kognitive Voraussetzungen zum Reiten. Ihr Kind, sowie der Körper und der Geist sind noch voll in der  Entwicklung und noch nicht mit dem eines Erwachsenen zu vergleichen. So ist z.B. die Körperspannung und das Gleichgewicht ganz wichtig, um ein  Pferd gut zu reiten und ordentlich mit ihm "reden" zu können. Das Pferd  merkt jede kleine Bewegung des Reiters und reagiert darauf. Wer schon mal einen anderen auf seinen Schultern hatte, kann das nachvollziehen. Das Kind unter 6 Jahren ist körperlich noch nicht in der Lage, diese Körperspannung zu halten. Außerdem muss das Kind, zu dem, dass es die ganze Zeit auf sich aufpassen muss, auf das Pferd aufmerksam sein und entsprechend reagieren. Es muss der Reitlehrerin zuhören und das umsetzen und verstehen können, was diese sagt usw. Das sind hohe Anforderungen und das Kind unter 6 Jahren ist damit überfordert.8.

8.  Warum wird beim Minireiten und Ponyclub wenig geritten.

      a.  Beide Angebote sind auf das, was unsere Kinder im Alter von 3 - 5  (Minireiten) und 5-6 (Ponyclub) leisten können und sollen, zugeschnitten. Es ist kein "Reitunterricht vor dem Reitunterricht". Der  normale Reitunterricht beginnt ja erst ab 6 Jahren, da erst dann das Kind alle körperlichen und kognitiven Voraussetzungen für den  Reitunterricht entwickelt hat. Wer regelmäßig an den beiden Angeboten teilnimmt muss wissen, das Kinder unter 6 Jahren von der Entwicklung der Muskulatur her nicht, ohne eventuelle körperliche Schäden, in der Lage  sind mehr als 20 Minuten zu reiten. Die Anforderungen sind hier ja auch  anders, als z.B. beim Ponyreiten, das normalerweise ja auch nicht regelmäßig ist.

      b.  Unsere Kinder sind körperlich und geistig erst ab 6 Jahren in der Lage, ohne eventuell körperliche Nachteile in Kauf zu nehmen, regelmäßig länger als 20 Minuten zu Reiten. Die Anforderungen des Reitens sind in Bezug auf  Körperspannung und Gleichgewicht, aber auch in den vielen Anforderungen  an die geistige Entwicklung sehr hoch. Das Kind muss auf sich achten, es muss darauf achten, was das Pferd macht, wie das Pferd reagiert.  Gleichzeitig muss es sein Gleichgewicht halten, die Hände ruhig halten, die Lage der Beine genau einhalten und dann auch noch auf den Reitlehrer hören und umsetzen können, was dieser sagt. Natürlich sollte auch rechts + links unterschieden werden können.

9.  Was wird denn beim Minireiten gemacht und warum ist das so?

      a.  Beim Minireiten soll das Kind spielerisch auf den späteren Reitunterricht vorbereitet werden. Es lernt, zusammen mit Mama und Papa, Opa oder Oma den Umgang mit dem Pferd. Hauptsächlich sind alle Übungen und Spiele dazu da, die Koordination, das Gleichgewicht aber auch das Sozialverhalten des Kindes zu schulen. Da unsere Kinder immer weniger draußen alleine Spielen, klettern, balancieren sind gerade Gleichgewichtssinn und die  Grobmotorik nicht mehr so ausgeprägt wie früher. Durch unsere Übungen  und Spiele werden diese geschult.

      b.  Das ist deshalb so wichtig, weil man später ein Pferd vor allem mit seinem Gewicht und den Schenkeln lenkt und dadurch mit ihm spricht. Obwohl das Pferd in Bewegung ist, muss die Hand, unabhängig vom Körper ruhig "stehen". Das Kind muss trotz der Bewegung im Gleichgewicht sitzen usw.

      c.  Wir waren im laufenden Jahr, als Gewinner des Gründerwettbewerbes, bei  vielen Schulungen dabei und haben da viele Erkenntnisse zum modernen Reitunterricht gewonnen, die wir damit jetzt umsetzen.

10.  Was wird denn beim Ponyclub gemacht, was ist Ziel des Ponyclubs?

      a.  Im Ponyclub werdenden Kindern die Grundlagen zum Reitunterricht vermittelt. Natürlich wird, mit und ohne Pferd, viel gespielt. Die Übungen und Spiele dienen dazu Gleichgewicht zu schulen und z.B. Hand und Arm unabhängig von der  Körperbewegung koordinieren zu können.

      b.  Die Kinder lernen aber viel mehr:

        • - wie ziehe ich meinem Pony das Halfter an, wie führe ich ein Pony, wie binde ich ein Pferd richtig an und auch das Putzen, Satteln und Trensen wird erlernt.
        • - Wir wollen den Kindern im Ponyclub aber noch mehr vermitteln:

11.  Was frisst denn ein Pferd, wie lebt es und wie heißen denn die Körperteile?

      c.  Die vermittelten Inhalte entsprechen in großen Teilen denen des Basispasses. Natürlich werden sie von uns Kindgerecht vermittelt. Wir nehmen hierzu fortlaufend an Schulungen teil. In der Endphase des Ponyclubs wird dann das Reiten intensiver.

      Am Ende das Ponyclubs soll das Kind in der Lage sein, sein Pferd mit kleinen Hilfen, selbstständig für die Reitstunden vorzubereiten. Wenn das Kind 6 Jahre ist und ein passender Platz in unseren Reitstunden gefunden ist, kann es nach ein paar Longen in die  Reitstunde wechseln und sollte optimal darauf vorbereitet sein.

 

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